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Die eigene Nische finden

Die eigene Nische finden

Blogparade: Richtig Bloggen Teil 2

Hallo und herzlich willkommen zu meinem Beitrag, der im Rahmen des Blogprojekts “Richtig Bloggen” entstanden ist.

Ich werde dir heute etwas darüber erzählen, wie du deine eigene Nische im großen weiten Internetsumpf finden kannst. In diesem Beitrag wird es nicht darum gehen, wie du einen Nischenblog startest, denn ich finde, richtige Nischen gibt es im Internet nicht mehr, dafür gibt es einfach bereits zu viele Blogs und Webseiten. Wenn es in diesem Sumpf wirklich noch eine freie Nische geben sollte, dann hat das sicherlich einen Grund: Niemand interessiert sich für dieses Thema. Willst du also diese Nische stopfen, wirst du höchstwahrscheinlich allein, ohne Leser sein.

Da man das Rad aber auch nicht neu erfinden muss, wird es nachfolgend mit einigen Tipps weitergehen, die dir helfen werden, deinen persönlichen kleinen Platz zu finden.

GRUNDLEGENDE GEDANKEN

Du bist nun also neu in der Bloggerwelt oder kurz davor einen Blog zu starten, weißt aber noch nicht, in welche Sparte dein Blog gehören soll.
Zuerst solltest du dir einige grundlegende Gedanken machen:

          1. Was/wen möchtest du mit dem Blog erreichen? Ist dein Blog “nur” ein Hobby, oder 
               möchtest du   später Geld damit verdienen?

          2. Wie viel Zeit hast du für deinen Blog und was bist du bereit, dafür zu investieren?

          3. Was hast du, was andere vielleicht nicht haben?

Finde deine eigene Nische im Internet

Die Antwort bei Frage eins kann sich natürlich mit der Zeit ändern, was am Anfang vielleicht nur ein Hobby ist, wird irgendwann zu deinem Beruf, vorausgesetzt du bist gut, indem was du machst.
Auch die Antwort bei Frage zwei kann sich hin und wieder ändern und weiterentwickeln. Die Antwort von Frage drei sollte dich und deinen Blog allerdings durchgängig begleiten.
Wenn du nicht auf Anhieb weißt, was du besser kannst als andere oder was dich ausmacht etc., setz dich einfach mal mit einem Blatt Papier und einem Stift hin und mach dir Notizen. Es sind manchmal Dinge, die für dich banal erscheinen, über die du einfach nicht nachdenkst, weil sie für dich nichts Besonderes sind. Du kannst auch deine Freunde und deine Familie fragen, den Menschen aus deiner unmittelbaren Umgebung fallen sicherlich einige gute Beispiele ein.
Nicht jeder Blog hat etwas Einzigartiges und auch nicht jeder Blog hat einen Wiedererkennungswert. Es ist aber sehr hilfreich, wenn ein Blog so etwas besitzt, zumindest wenn du nicht nur für dich selbst bloggst und dich über eine große Reichweite erfreuen möchtest.
Wiedererkennung mit einem Hauch Eigensinn und Extravaganz, sind nie verkehrt und stecken in jedem von uns, auch in dir.

SEI DU SELBST

Bleib dir treu!!
Und ja, das meine ich ernst. Verstell dich nie, auch nicht für deine Leser, weil du dir so eine größere Reichweite erhoffst. Sei einfach du selbst und steh zu deiner Meinung.
Egal was man macht, weder du noch ich, können immer Everbody´s Darling sein.
Es wird immer Menschen geben, denen nicht gefällt was man tut, aber es gibt auch genug Menschen, die es mögen und schätzen.
Du musst kein Experte bei den Dingen sein, über die du bloggen wirst, aber du solltest es gern tun, bestenfalls sogar aus Leidenschaft.
An dieser Stelle finde ich den Slogan von der Youtuberin “Daaruum” sehr passend!

“Du kriegst, was du gibst, wenn du tust, was du liebst”

ANTWORTEN FINDEN, UNTERHALTUNG BEKOMMEN

Deine Beiträge sollten immer einen Mehrwert für deine Leser haben. Solange du keine Berühmtheit bist, wird sich niemand für deinen langweiligen Tagesablauf interessieren, und wie du deine Wäsche wäschst, ist ebenfalls uninteressant.

Was meine ich also mit Mehrwert?
Deine Leser kommen zum Beispiel über die Google Suche zu deinem Blog, sie kommen aber nicht grundlos hierher, sondern sie sind auf der Suche nach etwas.
An dieser Stelle sollte dein Beitrag diesen Menschen antworten auf ihre Fragen liefern, denn an einen Ort, wo man einmal Antworten gefunden hat, kommt man gern wieder zurück.
Eine weitere Art von Mehrwert liefert die Unterhaltung. Wenn deine Beiträge Menschen unterhalten, sind diese glücklich und nicht gelangweilt, auch an diesen Ort der Unterhaltung bietet, werden sie gern zurückkommen.
Bestenfalls bieten deine Beiträge beides: Antworten und Unterhaltung.

Finde deine eigene Nische mit deinem Blog oder deiner Homepage

LASS VERÄNDERUNG ZU

Zum Schluss möchte ich dir noch eine Sache mit auf den Weg geben.
Es ist nicht schlimm, wenn sich dein Blog mit der Zeit verändert, denn auch du veränderst dich. Alles verändert sich und unterliegt einem ständigen Wandel. Diesen natürlichen Vorgang musst du nicht krampfhaft versuchen aufzuhalten, weil du Angst hast Leser zu verlieren oder zu enttäuschen. Auch die Leser verändern sich, entweder begleiten sie dich auf den Wegen der Veränderung, oder nicht, zweites ist dann aber auch nicht schlimm, denn mit neuen Inhalten sprichst du auch wieder neue Zielgruppen an. Lass es einfach zu. Bleib dir treu.

ZUSAMMENFASSUNG

– Du musst kein Experte sein.
– Bleib dir treu.
– Versuche dich dennoch von der Masse abzuheben.
– Liefere deinen Lesern einen Mehrwert.

Ich hoffe du hattest Spaß beim lesen und kannst für deine Blogzukunft einiges mitnehmen.
Auf unserer Facebook-Seite (klick) findest du alle Beiträge gebündelt, auch von Teil 1. Am besten, lässt du direkt ein Abo da, damit du künfig keinen Post mehr verpasst.
Gestern hat Chamy übrigens einen Beitrag über Photo-Props geschrieben, der ebenfalls sehr lesenswert ist und morgen geht es bei Mira mit den Fehlern die man beim Bloggen machen kann weiter.
Eine Auflistung aller Themen und Mitglieder findest du übrigens hier (klick).
Die wunderbaren Grafiken hat mir übrigens die liebe Jana erstellt. Vielen Dank dafür, sie sind, wie ich finde perfekt gelungen.


  1. Tolle Tipps zum Thema "Richtig bloggen". Ganz wichtig finde ich inzwischen, seinen eigenen Stil zu entwickeln und sich selbst auch treu zu bleiben, was natürlich nicht heißen muss, dass keinerlei Veränderung mehr zulässig ist. Was ich immer wieder erstaunlich finde, ist, dass es so viele Blogs gibt, die alle irgendwie gleich aussehen und über das gleiche Zeug bloggen. Es gibt einfach keine Möglichkeit fürs Auge, sich irgendwo festzuhaken und diesen einen Blog wieder zu erkennen. Und das finde ich persönlich ziemlich langweilig… deswegen: eigener Stil und gern auch mit Ecken und Kanten! Es muss nicht alles weichgezeichnet, geschönt und gleich gemacht werden, damit es gefällt.
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  2. Den eigenen Stil zu entwickeln ist extrem wichtig. Danke für den informativen Beitrag.
    Liebe Grüße

  3. […] wenn: Ist sie interessant, wichtig, oder wenigstens unterhaltsam? Was ist Dein Thema, Deine “Nische“, und wie behauptest Du Dich darin? Gibt es überhaupt noch freie Nischen, einen […]

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